13. Juli 2024

MVZ Chirurgie-Osterstrasse Hamburg

Im MVZ Chirurgie-Osterstrasse („Medizinisches Versorgungszentrum“) versorgen wir mit Chirurginnen und Chirurgen unterschiedlicher individueller Spezialisierung Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates und bestimmter Erkrankungen von Nerven außerhalb des Rückenmarks.

In der Praxis erfolgt die Untersuchung und Diagnosestellung. Röntgenuntersuchungen können vor Ort angefertigt werden. Falls notwendig, werden zusätzliche Untersuchungen wie Labor oder Kernspintomografie (MRT) veranlasst. Verletzungsfolgen können konservativ (nichtoperativ ) und, falls notwendig, operativ behandelt werden. Ambulante Eingriffe werden in den Operationsräumen der Praxis in örtlicher Betäubung und auch in Vollnarkose durchgeführt. In der Facharztklinik Martinistrasse in Hamburg kann stationär operiert werden.

Bestimmte konservative Behandlungen bei orthopädischen Erkrankungen führen wir nicht durch. Wir vermitteln Sie an eine entsprechende Einrichtung. Hierzu gehören alle Behandlungen mit Röntgenstrahlen und bestimmte Injektionen.

Nach allen Operationen in unserer Praxis betreuen wir Ihre Nachversorgung bis hin zur Wiedereingliederung und Begutachtung.

Die Terminvergabe erfolgt über die homepage des MVZ. Sie könne sich dort online selbst eintragen. Zusätzliche Termine werden je nach bestehender Dringlichkeit eingerichtet.

Handchirurgischer Arbeitskreis

Vom Team der Chirurgie Osterstrasse vielen Dank allen für die aktive Teilnahme und rege Diskussion am Fortbildungsabend „Rund um die Radiusfraktur“.

Wie immer war die Diskussionszeit zu knapp bemessen und der Abend zu kurz. Und nach der Sitzung hat man tausend Ideen, welche Fragestellungen noch gut un die Thematik gepasst hätten. Gleichwohl soll unsere nächste Veranstaltung in ähnlichem Rahmen ablaufen.

Vorankündigung

Zum Themenabend

Arthrose und Arthritis

an der Hand. Geplant sind Vorträge zur Diagnostik und Differentialdiagnose entzündlicher und degenerativer Gelenkerkrankungen, zu den Optionen konservativer Therapie und einige Spezialaspekte chirurgischen Vorgehens. Geplant ist ein Termin in der zweiten Novemberhälfte oder ersten Dezemberwoche.

Die Einladung erfolgt ausschließlich per mail. Möchten Sie eine Einladung bekommen, einfach das Kontaktformular nutzen!

Gleichwohl

Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Das Team des MVZ Chirurgie Osterstrasse freut sich, zum Treffen des Handchirurgischen Arbeitskreises unter dem Thema

Rund um die Radiusfaktur“ 

in das Gebäude der KV Hamburg in der Humboldtstrasse 56 am Mittwoch, den 5.4.2022 um 18 Uhr einzuladen. 

Das Programm des Abends lautet:

  1. H.-O. Baack:  Bildgebung bei distaler Radiusfraktur
  2. E. Sagnak: Operativ oder konservativ? 
  3. J. Cruse:  Was kann mit der palmaren Platte nicht versorgt werden?
  4. S. Yarar-Schlickewei:  Radiusfraktur und SL-Bandläsion 
  5. M.-P. Muhl: Radiusfraktur und Ellenvorschub

Was wichtig ist: Bitte schicken sie eine  Zusage per mail. Der Platz dort ist nicht unendlich und wir haben keine Vorstellung von der Zahl der Teilnehmer.

Und: Gegen Sie eine Rückmeldung, ob Sie an einer Einladung zu den weiteren Treffen oder auch an aktiver Mitarbeit interessiert sind. Sie werden dann in den Mailverteiler für alle weiteren Treffen aufgenommen und zuverlässig eingeladen. Kurze mail genügt!

Fortbildungspunkte sind beantragt!

Ganz herzliche Grüße

P. Preisser 

Handsprechstunde

Inzwischen hat sich vieles eingespielt und ich freue mich, Sie zusammen mit dem großartigen Team der Chirurgie-Osterstrasse in der Praxis versorgen zu können, unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus.

Die Sprechstunde findet immer Dienstags und Donnerstags statt. In dringlicher Situation sind immer besondere Absprachen möglich.

Sollte es mit dem Telefon schwierig sein und kommen Sie nicht durch, verwenden Sie das Kontaktformular. Sie werden sehr zeitnah zurückgerufen, meistens spätestens am nächsten Tag. Auch sehe ich, wie dringlich die Situation ist, kann einfache Fragen online beantworten und manche Wege kürzer machen. Schreiben Sie mir!

Ihr Paul Preisser

P.S.

Wenn Sie in die Praxis kommen, nicht die Unterlagen vergessen, auch Befunde vom Hausarzt wir Labor und Röntgen.

Neue Aufgaben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Seit dem 1. April 2022 ist meine Zeit in der Klinik für Handchirurgie im Agaplesion Diakonieklinikum und seit dem 1.9.2022 auch in der Sprechstunde zu Ende gegangen.

Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, mich hiermit in aller Form und ganz herzlich bei Ihnen zu bedanken, dies für die konstruktive und ganz häufig erfolgreiche Zusammenarbeit, nicht zuletzt natürlich für das der Klinik entgegengebrachte Vertrauen.

Dabei waren die vergangenen Jahre für die Abteilung und die Versorgung handchirurgischer Patienten in vieler Hinsicht nicht immer einfach. Der unmittelbar Druck auf die personelle Ausstattung der Klinik ist natürlich nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Auch in der Handchirurgie ist die Zeit mit dem Patienten ein ausgesprochen kritischer Faktor, sei es bei der Entscheidungsfindung in der Sprechstunde oder im Rahmen der Nachsorge.

Unmittelbar betroffen von der Personalknappheit war neben der Patientenversorgung ja auch der Kontakt zu Ihnen an der Schnittstelle zwischen Klinik und Praxis. Gleichwohl bedanke ich mich herzlich bei der Leitung des Diakonieklinikums für die zur Verfügung gestellten Strukturen auch zuletzt in schwierigen Zeiten.

Auch nach dem Ende der Kliniktätigkeit möchte weiter handchirurgisch tätig sein. Dies soll weniger im Rahmen der Versorgung schwerer akuter Notfälle sein sondern mehr mit Zeit und Ruhe stattfinden. Ich freue mich, im MVZ Chirurgie-Osterstrasse ein Zuhause sowohl für die Sprechstunde als auch für Operationen gefunden zu haben. Eine Terminsprechstunde findet Dienstags und Donnerstags statt, ambulantes Operieren ist ebenso möglich, sei es die schwierige Dupuytren-Kontraktur, das Karpaltunnelsyndrom, Arthrosen an der Hand oder auch Verletzungsfolgen verschiedener Art.

Sie finden mich im  MVZ Chirurgie-Osterstrasse und mit Adresse, Telefonnummer  und Kontaktformular auf der homepage: https://handchirurgie.org

Mit ganz herzlichen kollegialen Grüßen,

Paul Preisser

Gerne denke ich an die abendlichen Treffen unseres handchirurgischen Zirkels in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Wir hatten eine großartige Gesprächskultur und immer auch konstruktiven Erfahrungsaustausch. Ich hoffe, dass uns das Corona-Virus im Herbst verschont und möchte die Gelegenheit nutzen, schon jetzt die nächste Veranstaltung dieser Art vorankündigen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Abschied und Neuanfang

Irgendwann musste es einmal sein, und dann war es plötzlich Realität: Die Zeit im AGAPLESION Diakonieklinikum ist mit dem August beendet.

Gerne denke ich an viele sehr schöne und oft erfolgreiche Jahre zurück und will mich hiermit noch einmal auf das Herzlichste bei allen Mitarbeitern bedanken. Ich bin überzeugt, dass sich die Klinik für Handchirurgie weiterhin mit allen Möglichkeiten des Krankenhauses um Sie als handchirurgischen Patient kümmern kann und wünsche dem Team um Chefarzt Dr. Cruse alles Gute dafür.

In der Zukunft werde ich in der Praxis Chirurgie Osterstrasse weiter tätig sein. Manches soll besser werden, mehr Zeit und Ruhe für jeden Patienten ist mir ein zentrales Anliegen. Dafür verabschiedene ich mich von der „großen Chirurgie“, gemeint ist die Versorgung von Notfällen Tag und Nacht.

Besuchen Sie mich in der Sprechstunde. Ich feue mich, Sie zu sehen!

CHIRURGIE OSTERSTRASSE
Osterstraße 116
20259 Hamburg

Tel.: 040 401 78 10
Fax: 040 401 78 130

Ärztelisten

Nach dem focus hat jetzt auch der Stern eine Liste kompetenter Ärzte veröffentlicht.

Zu erreichen ist diese unter: Ärzteliste | STERN.de

oder: www.stern.de/siegel/aerzte/

Natürlich freue ich mich, auch hier dabei zu sein.

Nur – jede medizinische Versorgung ist immer eine Teamleistung, an der alle Mitarbeiter einer Einrichtung beteiligt sind. So ist die Qualität einer Behandlung nicht nur von der Kompetenz des Arztes, sondern ganz wesentlich auch von der Struktur der Einrichtung abhängig. Dazu gehören bauliche, personelle und strukturelle Voraussetzungen.

Manchmal hängt die Qualität der Behandlung davon ab, ob notwendige Maßnahmen auch wirtschaftlich abgebildet werden können – wie ausreichende Behandlungszeit. Gerade in der Handchirurgie ist dies ein ganz wesentlicher Faktor. Die Operationen sind oft lanwierig, die Nachbehandlung aufwendig, langdauernd und personalintensiv. Dies betrifft nicht nur die äztliche Tätigkeit.

Ich hoffe, dass sich dies in der Zukunft in die richtige Richtung bewegt.

Umstrukturierungen

Alles ändert sich. Leider geht meine Zeit als Chefarzt der Klinik für Handchirurgie mit dem 1.4.2022 zu Ende. Es waren erfolgreiche Jahre, für die ich mich auch an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern des Diakonieklinikums bedanken will. Ich bin überzeugt, dass das Team der Klinik die Spezialisierung beibehalten wird viele Neuerungen in den nächsten Jahren umsetzen kann. Ganz besonders freue ich mich, dass mit Dr. Jan Cruse der bisherige leitende Oberarzt die Nachfolge angetreten hat und wünsche dem gesamten Team der Handchirurgie alles Gute!

Ich bleibe im begrenzten Umfang aktiv. Bis auf Weiteres bin ich an zwei Tagen in der Sprechstunde erreichbar. Bestimmte Operationen kann ich auch weiterhin durchführen.

Fragen Sie mich!

Schutz vor Coronaviren in der Handchirurgie

Tatsächlich haben wir vieles gelernt während der Pandemie. Wie man den Terminkalender organisiert, die Wartezeiten kurz und das Wartezimmer leer hält. Dafür ist ist frisch geworden in der Handsprechstunde durch das dauernde Lüften: Am besten man behält den Pullover an und krempelt die Arme hoch, für die Hände funktioniert das.

Respekt haben wir vor dem Virus: Jedesmal Tischdesinfektion, Händedesinfektion und natürlich die Maske. Sie bekommen von uns eine medizinische Maske ausgehändigt. Wenn Sie und ich eine solche tragen, schützt das während der Untersuchung zuverlässig.

Noch immer bestätigt uns das Ergebnis: Bisher haben wir in der Sprechstunde wissentlich keine Infektion übertragen. Dies gilt auch für die Behandlung im Krankenhaus, sofern Sie eine Nacht bleiben mussten.

Vor jeder Operation werden Sie getestet. Das schützt Sie natürlich nicht. Es verhindert Infektionen beim medizinischen Personal und kommt Ihnen damit indirekt zugute.

Auch Ihre Ärzte und Pfleger werden regelmäßig getestet und das Ergebnis wird dokumentiert. Damit werden Sie geschützt.

Beruhigt Sie das? Sicher nicht vollständig. Aber es soll eine Entscheidungshilfe darstellen und Sie ermutigen, vielleicht doch zu uns zu kommen und Ihr Problem nicht aufzuschieben – was es dann manchmal deutlich schwieriger macht.

Haben Sie Fragen dazu? Schreiben Sie mir!

Ganz herzlich,

P. Preisser

Sprechstunde in Coronazeiten, 2. Teil

Das Virus ist noch nicht besiegt. Eigentlich wussten wir es auch, waren aber froh, dass es zumindest scheinbar immer besser kalkulierbar wurde. Noch immer haben wir keine Infektion übertragen in der Handsprechstunde und auch nicht in operativen Bereich.

Dabei wurden nur ganz „normale“ Schutzmaßnahmen ergriffen: Der obligatorische Mundschutz, Oberflächendesinfektion für den Behandlungstisch und Händedesinfektion für das Personal. Händeschütteln verboten – die Hand untersuchen in der beschriebenen Weise hat aber nicht zur Ansteckung geführt. Aber: konsequent sein scheint wichtig: wir händigen Ihnen eine medizinische Maske aus anstelle Ihrer eigenen und tragen auch selbst immer eine solche. Und wir desinfizieren, was die Haut verträgt und mehr.

Was wir gemerkt haben in der letzten Wochen: Aus Sorge vor Ansteckung wurden viele Behandlungen aufgeschoben. Manchmal geht das, wie etwa bei Arthrosebehandlungen. Gar nicht selten jedoch wird das Ergebnis nicht besser oder auch einmal deutlich schlechter als bei rechtzeitiger Therapie, wie zum Beispiel bei einem schweren Karpaltunnelsyndrom.

Was die Zukunft ergibt, wissen wir nicht. Wir wissen, dass vieles besser nicht aufgeschoben werden soll bis irgendwann einmal ein Impfstoff kommt. Kommen Sie lieber zur Beratung. Was dann folgen soll, kann man immer noch entscheiden.

Ihr

P. Preisser