28. September 2022

Aktuelles

Neue Aufgaben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Seit dem 1. April 2022 ist meine Zeit in der Klinik für Handchirurgie im Agaplesion Diakonieklinikum und seit dem 1.9.2022 auch in der Sprechstunde zu Ende gegangen.

Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, mich hiermit in aller Form und ganz herzlich bei Ihnen zu bedanken, dies für die konstruktive und ganz häufig erfolgreiche Zusammenarbeit, nicht zuletzt natürlich für das der Klinik entgegengebrachte Vertrauen.

Dabei waren die vergangenen Jahre für die Abteilung und die Versorgung handchirurgischer Patienten in vieler Hinsicht nicht immer einfach. Der unmittelbar Druck auf die personelle Ausstattung der Klinik ist natürlich nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Auch in der Handchirurgie ist die Zeit mit dem Patienten ein ausgesprochen kritischer Faktor, sei es bei der Entscheidungsfindung in der Sprechstunde oder im Rahmen der Nachsorge.

Unmittelbar betroffen von der Personalknappheit war neben der Patientenversorgung ja auch der Kontakt zu Ihnen an der Schnittstelle zwischen Klinik und Praxis. Gleichwohl bedanke ich mich herzlich bei der Leitung des Diakonieklinikums für die zur Verfügung gestellten Strukturen auch zuletzt in schwierigen Zeiten.

Auch nach dem Ende der Kliniktätigkeit möchte weiter handchirurgisch tätig sein. Dies soll weniger im Rahmen der Versorgung schwerer akuter Notfälle sein sondern mehr mit Zeit und Ruhe stattfinden. Ich freue mich, im MVZ Chirurgie-Osterstrasse ein Zuhause sowohl für die Sprechstunde als auch für Operationen gefunden zu haben. Eine Terminsprechstunde findet Dienstags und Donnerstags statt, ambulantes Operieren ist ebenso möglich, sei es die schwierige Dupuytren-Kontraktur, das Karpaltunnelsyndrom, Arthrosen an der Hand oder auch Verletzungsfolgen verschiedener Art.

Sie finden mich im  MVZ Chirurgie-Osterstrasse und mit Adresse, Telefonnummer  und Kontaktformular auf der homepage: https://handchirurgie.org

und, wenn es dringend ist, unter: 0170 5538685

Mit ganz herzlichen kollegialen Grüßen,

Paul Preisser

Gerne denke ich an die abendlichen Treffen unseres handchirurgischen Zirkels in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Wir hatten eine großartige Gesprächskultur und immer auch konstruktiven Erfahrungsaustausch. Ich hoffe, dass uns das Corona-Virus im Herbst verschont und möchte die Gelegenheit nutzen, schon jetzt die nächste Veranstaltung dieser Art vorankündigen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Abschied und Neuanfang

Irgendwann musste es einmal sein, und dann war es plötzlich Realität: Die Zeit im AGAPLESION Diakonieklinikum ist mit dem August beendet.

Gerne denke ich an viele sehr schöne und oft erfolgreiche Jahre zurück und will mich hiermit noch einmal auf das Herzlichste bei allen Mitarbeitern bedanken. Ich bin überzeugt, dass sich die Klinik für Handchirurgie weiterhin mit allen Möglichkeiten des Krankenhauses um Sie als handchirurgischen Patient kümmern kann und wünsche dem Team um Chefarzt Dr. Cruse alles Gute dafür.

In der Zukunft werde ich in der Praxis Chirurgie Osterstrasse weiter tätig sein. Manches soll besser werden, mehr Zeit und Ruhe für jeden Patienten ist mir ein zentrales Anliegen. Dafür verabschiedene ich mich von der „großen Chirurgie“, gemeint ist die Versorgung von Notfällen Tag und Nacht.

Besuchen Sie mich in der Sprechstunde. Ich feue mich, Sie zu sehen!

CHIRURGIE OSTERSTRASSE
Osterstraße 116
20259 Hamburg

Tel.: 040 401 78 10
Fax: 040 401 78 130

Ärztelisten

Nach dem focus hat jetzt auch der Stern eine Liste kompetenter Ärzte veröffentlicht.

Zu erreichen ist diese unter: Ärzteliste | STERN.de

oder: www.stern.de/siegel/aerzte/

Natürlich freue ich mich, auch hier dabei zu sein.

Nur – jede medizinische Versorgung ist immer eine Teamleistung, an der alle Mitarbeiter einer Einrichtung beteiligt sind. So ist die Qualität einer Behandlung nicht nur von der Kompetenz des Arztes, sondern ganz wesentlich auch von der Struktur der Einrichtung abhängig. Dazu gehören bauliche, personelle und strukturelle Voraussetzungen.

Manchmal hängt die Qualität der Behandlung davon ab, ob notwendige Maßnahmen auch wirtschaftlich abgebildet werden können – wie ausreichende Behandlungszeit. Gerade in der Handchirurgie ist dies ein ganz wesentlicher Faktor. Die Operationen sind oft lanwierig, die Nachbehandlung aufwendig, langdauernd und personalintensiv. Dies betrifft nicht nur die äztliche Tätigkeit.

Ich hoffe, dass sich dies in der Zukunft in die richtige Richtung bewegt.

Umstrukturierungen

Alles ändert sich. Leider geht meine Zeit als Chefarzt der Klinik für Handchirurgie mit dem 1.4.2022 zu Ende. Es waren erfolgreiche Jahre, für die ich mich auch an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern des Diakonieklinikums bedanken will. Ich bin überzeugt, dass das Team der Klinik die Spezialisierung beibehalten wird viele Neuerungen in den nächsten Jahren umsetzen kann. Ganz besonders freue ich mich, dass mit Dr. Jan Cruse der bisherige leitende Oberarzt die Nachfolge angetreten hat und wünsche dem gesamten Team der Handchirurgie alles Gute!

Ich bleibe im begrenzten Umfang aktiv. Bis auf Weiteres bin ich an zwei Tagen in der Sprechstunde erreichbar. Bestimmte Operationen kann ich auch weiterhin durchführen.

Fragen Sie mich!

Schutz vor Coronaviren in der Handchirurgie

Tatsächlich haben wir vieles gelernt während der Pandemie. Wie man den Terminkalender organisiert, die Wartezeiten kurz und das Wartezimmer leer hält. Dafür ist ist frisch geworden in der Handsprechstunde durch das dauernde Lüften: Am besten man behält den Pullover an und krempelt die Arme hoch, für die Hände funktioniert das.

Respekt haben wir vor dem Virus: Jedesmal Tischdesinfektion, Händedesinfektion und natürlich die Maske. Sie bekommen von uns eine medizinische Maske ausgehändigt. Wenn Sie und ich eine solche tragen, schützt das während der Untersuchung zuverlässig.

Noch immer bestätigt uns das Ergebnis: Bisher haben wir in der Sprechstunde wissentlich keine Infektion übertragen. Dies gilt auch für die Behandlung im Krankenhaus, sofern Sie eine Nacht bleiben mussten.

Vor jeder Operation werden Sie getestet. Das schützt Sie natürlich nicht. Es verhindert Infektionen beim medizinischen Personal und kommt Ihnen damit indirekt zugute.

Auch Ihre Ärzte und Pfleger werden regelmäßig getestet und das Ergebnis wird dokumentiert. Damit werden Sie geschützt.

Beruhigt Sie das? Sicher nicht vollständig. Aber es soll eine Entscheidungshilfe darstellen und Sie ermutigen, vielleicht doch zu uns zu kommen und Ihr Problem nicht aufzuschieben – was es dann manchmal deutlich schwieriger macht.

Haben Sie Fragen dazu? Schreiben Sie mir!

Ganz herzlich,

P. Preisser

Sprechstunde in Coronazeiten, 2. Teil

Das Virus ist noch nicht besiegt. Eigentlich wussten wir es auch, waren aber froh, dass es zumindest scheinbar immer besser kalkulierbar wurde. Noch immer haben wir keine Infektion übertragen in der Handsprechstunde und auch nicht in operativen Bereich.

Dabei wurden nur ganz „normale“ Schutzmaßnahmen ergriffen: Der obligatorische Mundschutz, Oberflächendesinfektion für den Behandlungstisch und Händedesinfektion für das Personal. Händeschütteln verboten – die Hand untersuchen in der beschriebenen Weise hat aber nicht zur Ansteckung geführt. Aber: konsequent sein scheint wichtig: wir händigen Ihnen eine medizinische Maske aus anstelle Ihrer eigenen und tragen auch selbst immer eine solche. Und wir desinfizieren, was die Haut verträgt und mehr.

Was wir gemerkt haben in der letzten Wochen: Aus Sorge vor Ansteckung wurden viele Behandlungen aufgeschoben. Manchmal geht das, wie etwa bei Arthrosebehandlungen. Gar nicht selten jedoch wird das Ergebnis nicht besser oder auch einmal deutlich schlechter als bei rechtzeitiger Therapie, wie zum Beispiel bei einem schweren Karpaltunnelsyndrom.

Was die Zukunft ergibt, wissen wir nicht. Wir wissen, dass vieles besser nicht aufgeschoben werden soll bis irgendwann einmal ein Impfstoff kommt. Kommen Sie lieber zur Beratung. Was dann folgen soll, kann man immer noch entscheiden.

Ihr

P. Preisser

Sprechstundenalltag

Nach den turbulenten Wochen ist wieder so etwas wie ein Alltag eingetreten. Nicht, daß wir uns in Sorglosigkeit wiegen. Aber:

In der gesamten Coronazeit haben wir in der Handsprechstunde keine einzige Infektion übertragen- weder zum Patienten noch zu einem Mitarbeiter des therapeutischen Teams. Dazu gehören Pflege, Ärzte, Administration und auch Physiotherapie.

Dies, obwohl wir die Hände untersuchen und auch den Abstand eng halten müssen. Immerhin: konsequentes Tragen der medizinischen Schutzmaske und regelmäßige Desinfektion der Hände und Oberflächen hat Sie und uns geschützt und zwar durchgehend in den letzten Monaten.

Dies bedeutet natürlich keine absolute Sicherheit. Und es soll uns auch nicht sorglos machen. Nach wie vor sind Gesichtsmasken in der Sprechstunde ein Muß und davon wollen wir auch in Ihrem Interesse nicht abgehen.

Sollten Sie Bedenken haben- sprechen Sie uns an. Vielleicht konnte ich Ihnen etwas von der Sorge nehmen, Dinge die nicht verschoben werden sollten jetzt wieder anzugehen.

Ganz herzlich,

P. Preisser

Videosprechstunde in der Handchirurgie

Liebe Patienten

Die Coronakrise beschäftigt uns weiter. Inzwischen ist manches wieder möglich und die Begrenzungen sind zumindest ansatzweise gelockert.

In der Klinik für Handchirurgie beobachten wir dies sehr genau. Handeingriffe, auch notwendige und sinnvolle, sind natürlich nicht lebensnotwendig. Dies gilt eigentlich grundsätzlich immer – unabhängig von der aktuellen Situation. Auch sind wir immer um größtmögliche Patientensicherheit bemüht. Dabei ist die Hygiene auch immer ein ganz wesentliches Anliegen.

Von covid19-Übertragungen in der Sprechstunde sind wir weiterhin verschont geblieben. Wir führen dies auf die Einhaltung von Hygienestandards zurück. Viele Maßnahmen sind auch durch die Prävention bakterieller Infektion begründet und lange realisiert.

Gleichwohl gibt es keinen Anlass zur Sorglosigkeit. Wir halten an unserem bisherigen Regiment fest – Masken, Desinfektion – und wollen keineswegs die hygienischen Regularien in irgendeiner Form lockern. Damit sehen wir uns mehr in der Lage, auch Behandlungen durchzuführen, die keinen unmittelbaren Notfall darstellen – allerdings auch nicht beliebig verschoben werden sollten. Dazu gehören die Behandlung schmerzhafter Arthrosen ebenso wie die Versorgung von Karpaltunnelsyndromen, der Dupuytren‘schen Erkrankung, von entzündlichen Veränderungen oder bei schnellendem Finger.

Gehören Sie zu einer Risikogruppe besteht immer ein Grund zur besonderen Vorsicht- Vorerkrankungen müssen immer kommuniziert werden.  In objektiver Sicht nach derzeitiger Kenntnis besteht für sie im Rahmen der handchirurgischen Behandlung kein besonderes Risiko. Masken werden konsequent getragen, Flächen und Hände desinfiziert; die Kontaktsperren werden umgesetzt, die Wartezimmer entsprechend wenig besetzt.

Sind ihre Bedenken zu groß um in die Sprechstunde zu kommen, können wir zumindest in der nächsten Zeit eine

Videosprechstunde

anbieten. Beginnen soll diese in der zweiten Maiwoche jeweils mittwochs von 15-17 Uhr.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Computer mit Webcam und Mikrofon, ein entsprechend ausgestattetes Laptop oder auch ein Smartphone sowie eine gültige Mailadresse.  Die Anmeldung zur  Videosprechstunde erfolgt telefonisch über das Sekretariat. Alternativ können Sie auch gerne eine Bitte um Terminvergabe im angegebenen Zeitfenster per E-Mail schicken. Auch ein Extratermin außerhalb der angegebenen Zeit ist auf Ihre Anfrage hin möglich. Gerne können Sie das unten angegebene Kontaktformular hierfür nutzen.

Sie erhalten von uns eine Mail mit einem Link und einem Zugangscode. Zum vereinbarten Termin melden Sie sich an und sie betreten ein elektronisches Wartezimmer. Aus diesem rufe ich Sie auf sobald der vorherige Termin abgeschlossen wurde.

Im Test hat dieses Verfahren gut funktioniert. Wir konnten auch den Bildschirm teilen und uns Röntgenbilder ansehen die sie möglicherweise zu Hause oder als Datei haben. Auch ist ein Dateiaustausch unmittelbar möglich.

Ich würde mich freuen, wenn sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und bin selbst sehr gespannt darauf was wir erreichen können. Auch könnte ich mir vorstellen, dass eine Videosprechstunde auch unabhängig von der Coronakrise ihren Sinn hat, zum Beispiel, wenn sie weit weg von Hamburg wohnen und für Fragen ein persönliches Erscheinen nicht zwingend notwendig ist.

Ich freue mich auf Sie!

Handchirurgie – Corona aktuell

Inzwischen haben wir mehr Erfahrungen mit der Erkrankung . Erfreulicherweise wissen wir noch von keiner Infektionsübertragung in der Handsprechstunde. Es spricht dafür, dass die Verwendung von Gesichtsmasken bei Arzt und Patient und eine Händedesinfektion dies auch verhindert.

Dies eröffnet Persektiven für die kommenden Monate. Nicht alles kann unbegrenzt verschoben werden. Wie gehen aktuell davon aus, dass handchirugische Sprechstunde und OP weitestgehend vergleichsweise sicher sind und die Behandlung bei für Sie als Patient nicht mit eine unkalkulierbaren Risiko verbunden ist.

Termine können damit wieder über die Nummern des AGAPLESION-Krankenhauses vergeben werden. Oder fragen Sie uns!

Handchirurgie noch immer in Coronazeiten

Das Coronavirus diktiert weiter den Alltag, auch in der Handchirurgie. Was aufschiebbar wurde inzwischen aufgeschoben. Andere Dinge passieren: häusliche Unfälle, Spielen mit dem Haustier mit seinen Folgen und Verletzungen mit Werkzeug zum Heimwerken. dabei helfen wir Ihnen in der Handchirurgie im Diakonieklinikum weiterhin ohne Einschränkungen.

Nach wie vor ist auch die Handsprechstunde funktional. Die Sprechstunde findet im Nebengebäude 17b außerhalb des Krankenhauses statt. Jeder Patient bekommt in der Sprechstunde von uns einen Mundschutz ausgehändigt. Auch wir tragen einen solchen durchgehend. Damit ist das Übertragungsrisiko bei der Untersuchung weitgehend ausgeschaltet.

Bei einer Verletzung oder akuten Erkrankung der Hand rate ich auch weiterhin, eher früher als später zu kommen. Eine verspätet begonnene Behandlung kann diese unnötig in der Länge ziehen.

Ab nächste Woche werden wir eien Videosprechstunde einrichten- ich hoffe dass dies technisch realisierbar ist. Haben Sie Fragen, können Sie das Kontaktformular unten verwenden. Ich will versuchen, einen Lösungsweg für Ihr Problem zumindest andeutungsweise aufzuzeichnen.

Ganz herzlich,

P. Preisser