Glomustumor

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Gutartige Tumoren sind örtliche Gewebeneubildungen, die rundlich und abgekapselt sind und allmählich an Größe zunehmen. An der Hand können sich verschiedene Formen gutartiger Tumoren entwickeln. In den meisten Fällen imponieren diese als rundliches Knötchen und sind völlig schmerzfrei.

Der Glomustumor ist durch die rundlichen Rötung unter dem Fingernagel zu erkennen.

Ein bestimmter gutartiger Tumor hingegen ist äußerst schmerzhaft. Der so genannte Glomustumor entsteht aus dem Gefäßbindegewebe. Er misst selten mehr als wenige Millimeter und kommt meistens in der Umgebung des Fingernagels vor.  Er kann jedoch auch an jeder anderen Stelle an Hand und Unterarm vorkommen.

Schon bei  geringer Größe bestehen intensive Schmerzen, die sich mit Schmerzmitteln nur schwer beeinflussen lassen.  Meist sind diese anfangs unchrakteristisch. Sie nehmen allmählich über Jahre hin zu. Aufgrund seiner geringen Größe kann er häufig anfangs nicht festgestellt werden. Die Ursache der Schmerzen bleibt lange verborgen. In besonderer Weise gilt dies für Tumoren in Nagelbettnähe.

 Untersuchung

Manchmal kann der Tumor von außen erkannt werden – so etwa in Form einer umschriebenen rötlichen Verfärbung unter dem Fingernagel. Durch Druck auf den Herd werden die Schmerzen provoziert.

Eine Kernspintomographie (MRT) kann den Tumor darstellen, wenn auch nicht mit Sicherheit. Bei sehr kleinen Tumoren können diese auch hier unerkannt bleiben. Neuerdings ist eine Darstellung des Knotens mithilfe der Sonographie (Ultraschalluntersuchung) möglich.

 

Behandlung

Ist die Diagnose gestellt, kann der Tumor durch einen vergleichsweise kleinen Eingriff entfernt werden. Die Schmerzen sind unmittelbar beseitigt.

In seltenen Fällen kann sich der  Tumore nach der operativen Entfernung an gleicher Stelle neu bilden. Treten erneut Beschwerden im Operationsgebiet auf, muss dies abgeklärt werden.

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