05 In welchen Fällen soll operiert werden?

Liegt eine erhebliche Fehlstellung vor, und kann diese durch eine geschlossene Einrichtung („Reposition“) des Bruchs nicht dauerhaft verhindert werden, so soll diese durch eine operative Stabilisierung beseitigt werden. Eine solche erhebliche Fehlstellung liegt dann vor, wenn Unregelmäßigkeiten der Gelenkfläche bestehen, wenn oder der Bruch in der Längsachse abgeknickt ist oder eine Längendifferenz zwischen Elle und Speiche durch den Bruch eingetreten ist.

Auch Begleitverletzungen eines Speichenbruchs können den Grund für eine operative Behandlung darstellen. Hierzu gehören Brüche der Handwurzelknochen, Bänder-und Knorpelschäden und nicht zuletzt eine Schädigung verschiedener Nervenäste. In erster Linie betrifft dies das so genannte Karpaltunnelsyndrom, dass im Zuge eines Speichenbruchs ausgelöst oder verstärkt werden kann

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