04 Welche Untersuchungen sind notwendig, damit die Diagnose gestellt werden kann?

Die meisten Kahnbeinbrüche können mit normalen Röntgenbildern sicher diagnostiziert werden. Ist die Fraktur hier klar zu sehen und kann eine eventuelle Fehlstellung ausreichend beurteilt werden, so sind keine weiteren Untersuchungen notwendig, um die richtige Therapieentscheidung fällen zu können.

In manchen Fällen, immer dann, wenn die Fragmente nicht verschoben sind, kann der Bruch auf den ersten Röntgenaufnahmen nicht zu sehen sein. In den ersten Tagen kommt es zu einer gewissen Lockerung im Bruchbereich; nach einem Intervall von 1-2 Wochen ist die Fraktur dann auch auf normalen Röntgenaufnahmen zu sehen.

Ein Kernspintomogramm (MRT) kann nicht nur die Kahnbeinfraktur, sondern auch andere krankhafte Veränderungen am Handgelenk wie einen Bänderriss oder einen nicht verschobenen Speichenbruch nachweisen. Mit einem Computertomogramm (CT) kann die Knochenstruktur besser abgebildet werden; es ist hilfreich bei der Therapieplanung und hier besonders bei der Entscheidung zur Operation. Gegenüber einem Kernspintomogramm (MRT) ist die bei einer Computertomografie relativ hohe Strahlendosis mit zu berücksichtigen.

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