Sprechstunde in Coronazeiten, 2. Teil

Das Virus ist noch nicht besiegt. Eigentlich wussten wir es auch, waren aber froh, dass es zumindest scheinbar immer besser kalkulierbar wurde. Noch immer haben wir keine Infektion übertragen in der Handsprechstunde und auch nicht in operativen Bereich.

Dabei wurden nur ganz „normale“ Schutzmaßnahmen ergriffen: Der obligatorische Mundschutz, Oberflächendesinfektion für den Behandlungstisch und Händedesinfektion für das Personal. Händeschütteln verboten – die Hand untersuchen in der beschriebenen Weise hat aber nicht zur Ansteckung geführt. Aber: konsequent sein scheint wichtig: wir händigen Ihnen eine medizinische Maske aus anstelle Ihrer eigenen und tragen auch selbst immer eine solche. Und wir desinfizieren, was die Haut verträgt und mehr.

Was wir gemerkt haben in der letzten Wochen: Aus Sorge vor Ansteckung wurden viele Behandlungen aufgeschoben. Manchmal geht das, wie etwa bei Arthrosebehandlungen. Gar nicht selten jedoch wird das Ergebnis nicht besser oder auch einmal deutlich schlechter als bei rechtzeitiger Therapie, wie zum Beispiel bei einem schweren Karpaltunnelsyndrom.

Was die Zukunft ergibt, wissen wir nicht. Wir wissen, dass vieles besser nicht aufgeschoben werden soll bis irgendwann einmal ein Impfstoff kommt. Kommen Sie lieber zur Beratung. Was dann folgen soll, kann man immer noch entscheiden.

Ihr

P. Preisser