Handgelenksarthrose – Häufig gestellte Fragen

Die Ursachenkönnen hier ganz verschieden sein. Möglich sind Verletzungsfolgen, entzündliche- und Stoffwchselerkrankungen oder auch alterungsbedingter „Verschleiß“.

Aussitzen hilft meistens nicht. Gehen Sie zum Arzt!

Entzündlcihe Erkrankungen der Sehnen und ihrer Sehnenscheiden können ganz ähnliche Probleme verursachen. Auch bestimmete Veränderungen an den Nerven können zu Schmerzen inder Handgelenksregion führen.

Die körperliche Untersuchung ergibt Hinweise, auch zu mögliche Arthrosen anderer Gelenke.

Eine einfache Röntgenuntersuchung des Handgelenks in zwei Ebenen kann in der meisten Fällen zur sicheren Diagnose führen. Weiter Untersuchungen wir Computertomogramm (CT) und Kernspintomogramm (MRT) sind bei spezieller zusätzlicher Fragestellung angebracht.

Mit der konservativen Behandlung werden arthrosebedingte Beschwerden gelindert.

Eine Therapie der Arthrose selbst mit Wiederherstellung der zerstörten Gelenkflächen ist weder konservativ noch operativ möglich. Bei bestimmten Arthroseformen, deren Ursache konservativ behandelt werden kann, wird der weitere Verlauf verzögert. Dazu gehören rheumatisch verursachte Arthrosen und Gicht.

Frühe operative Eingriffe sind nur bei bestimmten Vorerkrankungen wie zum Beispiel bei Fehlstellung nach Frakturen angebracht. Bei manifester Arthrose soll nur operiert werden, wenn keine andere Therapie hilft. So kann die Notwendigkeit ständiger Medikamenteneinnahme ein Grund zur Operation sein.

In den allermeisten Fällen besteht keine Dringlichkeit.

Die Arthrose schreitet langsam voran. Allmählich nehmen Schmerzen und Bewegungseinschränkung zu. Dies kann in Schüben verlaufen. Zwischen Aktivitätsphasen können Zeitintervalle mit geringen Symptomen liegen.

Bei einer Denervierung werden schmerzleitende zum Handgelenk führende Nervenfasern unterbrochen.

Bei einer Teilversteifung leibt eine eingeschränkte Beweglichkeit erhalten und ist nur bei bestimmten Arthroseformen möglich. Eine vollständige Versteifung kann bei jeder Form der Handgelenksarthose durchgeführt werden.

Bei einer vollständigen Versteifung sind Heben und Senken nicht mehr möglich, die Unterarmdrehung bleibt erhalten, ebenso wie die Beweglichkeit vom Daumen und Fingern.

Künstliche Handgelenke (Endoprothese) sind vorhanden. Die zur Verfügung stehenden Prothesen sind noch nicht ausgereift und damit auch nicht verläßlich dauerhaft haltbar. Meist muss nach einigen Jahren die Prothese wieder entfernt und das Handgelenk versteift werden.

Jeder Eingriff hat mögliche Komplikationen.

Eine Denervation ist ein vergleichsweise kleiner Eingriff. Hier ist jedoch die Wirkung nicht immer ausreichend.

Nach einer (Teil-)Versteifung ist die Nachsorge langwierig. Es resultiert immer eine eingeschränkte Beweglichkeit.

Bei einer Endoprothese ist dei Haltbarkeit begrenzt. Nach eienr Lockerung sind weitere Maßnahmen notwendig.