Handchirurgie noch immer in Coronazeiten

Das Coronavirus diktiert weiter den Alltag, auch in der Handchirurgie. Was aufschiebbar wurde inzwischen aufgeschoben. Andere Dinge passieren: häusliche Unfälle, Spielen mit dem Haustier mit seinen Folgen und Verletzungen mit Werkzeug zum Heimwerken. dabei helfen wir Ihnen in der Handchirurgie im Diakonieklinikum weiterhin ohne Einschränkungen.

Nach wie vor ist auch die Handsprechstunde funktional. Die Sprechstunde findet im Nebengebäude 17b außerhalb des Krankenhauses statt. Jeder Patient bekommt in der Sprechstunde von uns einen Mundschutz ausgehändigt. Auch wir tragen einen solchen durchgehend. Damit ist das Übertragungsrisiko bei der Untersuchung weitgehend ausgeschaltet.

Bei einer Verletzung oder akuten Erkrankung der Hand rate ich auch weiterhin, eher früher als später zu kommen. Eine verspätet begonnene Behandlung kann diese unnötig in der Länge ziehen.

Ab nächste Woche werden wir eien Videosprechstunde einrichten- ich hoffe dass dies technisch realisierbar ist. Haben Sie Fragen, können Sie das Kontaktformular unten verwenden. Ich will versuchen, einen Lösungsweg für Ihr Problem zumindest andeutungsweise aufzuzeichnen.

Ganz herzlich,

P. Preisser

Kontaktformular

Handchirurgie in Coronazeiten

Liebe Patienten,

Das Coronavirus macht nicht vor Grenzen halt und wird uns noch eine Weile beschäftigen. Unsere Hände bleiben zwar von dem Virus verschont, nach wie vor können wir jedoch Probleme an den Händen haben und erleiden die gleichen Verletzungen wie vor dem Virus.

In der Abteilung für Handchirurgie des Diakonieklinikums haben wir alle Behandlungen und Operationen die irgendwie aufgeschoben werden können auf die nächsten Monate vertagt. Dies gibt uns die Möglichkeit, alle akuten Verletzungen und Erkrankungen auch weiterhin adäquat versorgen zu können. Dabei kommt uns zugute, dass die meisten handchirurgischen Eingriffe ambulant durchgeführt werden können. Zudem führen wir diese nicht im Krankenhaus selbst, sondern in der benachbarten Praxisklinik durch. Glücklicherweise haben wir hier noch kein Coronaproblem im Mitarbeiterkreis so dass wir dies auch guten Gewissens anbieten können ohne sie im Besonderen zu gefährden.

Also: Knochenbrüche, Bänderrisse, Schnittverletzungen und Infektionen werden unverändert notfallmäßig behandelt. Dies gilt auch für Tumorerkrankungen,  Schmerzsyndrome oder ein schweres Karpaltunnelsyndrom.

Fragen Sie uns. Das Sekretariat ist weiterhin erreichbar. Kommen Sie nicht durch, so nutzen Sie einfach das Kontaktformular auf dieser Seite.

Ich wünsche Ihnen viel Glück in den nächsten Wochen, weniger Probleme mit den Händen und ein rasches Ende der Krise.

Ganz herzlich,

P. Preisser

 

Corona

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Bis auf weiteres können im Diakonieklinikum keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden.

Lieder ist davon unser Themenabend am 18.3 2020 “Arthroskopie der kleinen Gelenke“ betroffen- wir müssen diesen hiermit absagen. Sobald sich die Situation entspannt hat werden wir diese nachholen und freuen uns, wenn wir wir Sie dann begrüssen dürfen. .

J. Russe und P. Preisser

Arthroskopie kleiner Gelenke- Themenabend im Klinikum

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Es ist wieder soweit!

Nach unserem schönen Abend zur Dupuytren-Kontraktur möchten wir Sie heute einmal – interdisziplinarisch – zu einem Treffen zum aktuellen Thema einladen, und zwar am – am Mittwoch den 18. März 2020 um 19:00 Uhr:

Medizinische Innovation oder Spielerei: „Arthroskopische Chirurgie an kleinen Gelenken“ im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG, Hohe Weide 17, 20259 Hamburg

Wir freuen uns folgende Referenten zu diesem spannenden Thema begrüßen zu können:

O. Yastrebov, Abteilung für Fußchirurgie am DKH (Dankbare und undankbare Diagnosen der Arthroskopie des Sprunggelenkes)

N. Förster, Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am DKH (Indikation, Möglichkeiten, Grenzen der Arthroskopie des Ellbogens)

P. Preisser, Abteilung für Handchirurgie am DKH (chirurgische Möglichkeiten bei degenerativen Prozessen am DRUG)

Aus dem unfallchirurgischen, fußchirurgischen und handchirurgischen Alltag werden unsere Redner über Indikationen, chirurgisch-therapeutische Möglichkeiten, Risiken, Chancen und Grenzen der Verfahren berichten.

Der Abend lebt vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Dazu gehören auch Fälle die Sie zur Präsentation mitbringen wozu wir Sie ganz herzlich auffordern wollen.

Für eine kulinarische Begleitung vor und nach der Sitzung ist gesorgt.

3 Fortbildungspunkte werden von der Ärztekammer Hamburg vergeben. Bitte denken Sie an Ihre Aufkleber.

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung und bitten vorab um eine kurze Rückmeldung.

Herzliche Grüße


Dr. Johanna Russe

Handchirurgie

– Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie – 


Telefon:      +49 40 790 20 2428

E-Mail:        johanna.russe@d-k-h.de

Arbeitskreis Hamburger Handchirurgen

Gibt es ihn noch unseren Arbeitskreis? Es waren immer sehr konstruktive Abende zu den aktuellen Themen. Prägend war immer die konstruktive Gesprächsumgebung, so daß offene Worte und Fragen immer möglich waren und auch kontroverse Themen besprochen werden konnten.Nicht zuletzt gab es auch einen geselligen Ausklang und Gelegenheit alte Kontakte aufzufrischen.

Wir treffen uns wieder! Und zwar im AGAPLESION am 10.4.2019 um 19 Uhr.

Thema ist Die Dupuytren`sche Kontraktur. Vorbereitet werden drei Vorträge zum gleichen Thema der operativen Behandlung und Nadelfasziotomie  durch verschiedene Redner, um die Diskusssion in Gang zu bringen.

Auch freuen wir uns, als Gast Herrn Priv. Doz. Dr Fehlauer vom Strahlenzentrum Nord begrüßen zu können, der über den aktuellen Stand der Behandlung vom Röntgenstrahlen sprechen wird.

Es gibt ja immer noch unseren email-Verteiler über den in den nächste Tagen  die Einladungen verschickt werden. Sollten Sie keine bekommen haben, bitte eine mail an unsere Mitarbeiterin Dr. Johanna Russe (johanna.russe@d-k-h.de) oder mich (paul.preisser@d-k-h.de)schicken.

Ambulante Operationen in der Praxisklinik Hamburg

Nachdem bereits die Handsprechstunde aus dem Haupthaus des Diakonieklinikums in das Praxengebäude (Hohe Weide 17b, gegenüber dem Haupthaus) umgezogen ist werden seit dem 1.4. 2018  alle ambulanten handchirurgischen Operationen in der Praxisklinik Hamburg im 4. Stock des Praxengebäudes (Eingang von der Straßenseite, Hohe Weide 17c)  durchgeführt.
Die selbständig geführte Praxisklinik bietet optimale räumliche Bedingungen, kurze Wege und nicht zuletzt ein äußerst kompetentes pflegerisches und Ärzteteam für die ambulante Versorgung.
Fast alle handchirurgischen Eingriffe können dort ambulant durchgeführt werden, die Operation bei Karpaltunnelsyndrom und schnellendem Finger  auch die Versorgung von Knochenbrüchen und Dupuytren’scher Erkrankungen. Alle Betäubungsverfahren sind möglich, auch eine Vollnarkose, nach der Sie nach kurzer Zeit die Praxis wieder verlassen können. Die Nachversorgung erfolgt dann wie gewohnt in der Sprechstunde im ersten Stock.
Wir freuen uns, Sie dort “abseits des großen Krankenhauses” jedoch mit gleichen medizinischen und hygienischen Standards versorgen zu können!

Eigenfettbehandlung der Arthrose des Daumensattelgelenks

Weitere medizinische Informationen

Das Daumensattelgelenk dient zur Gegenüberstellung des Daumens zu den Fingern und ist mechanisch besonders belastet. Eine Arthrose ist hier häufig und führt in unterschiedlichem Ausmass zur Schmerzen bei Bewegung und Beanspruchung.

Eine wirksame Vorbeugung gegen die Entstehung ist nicht möglich, auch keine Heilung durch medizinische Therapie. Die Behandlung dient zur Behandlung arthrosebedingter Schmerzen. Anfangs können diese durch Injektionen in das Gelenk gelindert werden. Wirksame Substanzen sind Hyaluronsäure und Kortisonpräparate. Die Wirksamkeit ist ist durch Untersuchungen gut fundiert; sie ist vorübergehend und von ganz unterschiedlicher Dauer.

In jüngerer Zeit wurde eine entsprechende Wirksamkeit auch durch die Injektion von körpereigenem Fettgewebe in das Gelenk festgestellt. Dieses wird an anderer Stelle abgesaugt, homogenisiert und unmittelbar in das Gelenk eingespritzt. Die Wirksamkeit des Verfahrens wird durch die regenerative Kraft im Fettgewebe enthaltener so genannter Stammzellen erklärt. Voraussetzung für die Anwendung der Methode ist ein frühes Arthrosestadium, bei dem noch Teile des Gelenkknorpels erhalten sind.

Nach jetzigem Kenntnisstand scheint so zu sein, das die Wirkung im Regelfall etwas länger anhält als nach einer Kortisoninjektion.

Ob diese Behandlung angezeigt ist, muss individuell festgestellt werden.

 

Klinik für Handchirurgie

Die Spezialisierung ist auch bei uns weitergegangen. Aus der “Klinik für Hand- und Fußchirurgie” ist die “Klinik für Handchirurgie” geworden. Der Bereich Fußchirurgie hat sich als eigene Fachabteilung etabliert. Zwar bedauere ich dies; angesichts der enormen Entwicklungen in den letzten Jahren war dies absehbar nötig und wird die Behandlungsqualität weiter verbessern.

Der neugegründeten Klinikg für Fußchirurgie unter Chefarzt Dr. Oleg Yastrebov wünschen wir alles Gute zu ihrem Start!

Umzug zum Praxenpark

So ganz aktuell ist es nicht mehr. Schon seit einem Jahr ist die Handsprechstunde in das Praxengebäude (Gegenüber dem Krankenhaushauptgebäude, Hohe Weide 17b) umgezogen.

Die Zimmer sind geräumiger, wir haben dort mehr Platz und sind “für uns” abseits von der großen Klinik. Wir führen hier die Erstgespräche durch, auch die unmittelbaren Nachbehandlung nach Handoperationen in den ersten Tagen nach der Entlassung aus der stationären Behandlung.

Im gleichen Flur befinden sich die Behandlungszimmer unseres Medizinisches Versorgungszentrums, in dem neben kleiner Handchirurgie auch längere konservative Behandlungen an der Hand und Nachbehandlungen nach operativen Eingriffen durchgeführt werden.

Vorteilhaft ist auch die unmittelbare räumliche Nähe einiger unserer Kooperationspartner im Praxenpark.

Das Team der Handchirurgie freut sich; sie hier begrüßen zu können!